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Holzhochbau statt Beton: Ein nachhaltiges Studierendenwohnheim in München-Schwabing erreicht acht Stockwerke

Holzhochbau statt Beton: Ein nachhaltiges Studierendenwohnheim in München-Schwabing erreicht acht Stockwerke
Jahr
2025
Straßenadresse
35 Schwere-Reiter-Straße
Kunde
Studierendenwerk München
Landschaftsarchitekt
hirner & riehl architekten
Anwendung
Parkanlagen
Mit dem neuen Studierendenwohnheim in der Schwere-Reiter-Straße 35 ist in München-Schwabing ein richtungsweisendes Beispiel für nachhaltigen Wohnungsbau im urbanen Kontext entstanden. Das vom Studierendenwerk München beauftragte und von hirner & riehl architekten entworfene Gebäudeensemble wurde 2025 fertiggestellt und stellt einen architektonischen und technologischen Meilenstein dar: Mit acht Geschossen ist es das höchste Holzgebäude Münchens. Für die Freiraumplanung der begrünten Dachterrasse, welche die beiden Baukörper verbindet, zeichnet das Büro lab landschaftsarchitektur brenner aus Landshut verantwortlich. Bei der Möblierung des Außenbereichs setzen sie auf Sitz- und Liegebänke von Vestre.

Gemeinschaft als räumliche Idee

Insgesamt verfügt das Wohnheim über 241 Wohnplätze für Studierende. Das Angebot reicht von Einzelapartments über Wohngemeinschaften bis hin zu barrierefreien Apartments und Eltern-Kind-Wohnungen. Die flexible Mischung aus privaten Räumen und gemeinschaftlichen Angeboten bildet dabei die Basis für ein lebendiges Miteinander. Der Dachgarten bietet Sonnendecks, Liegewiesen und Hochbeete und wird so zu einem grünen Rückzugsort inmitten der dichten Stadt. Zentrum dieser Oase ist eine mächtige Platane, die aus dem Erdgeschoss hoch wächst und um welche die Dachterrasse herumgeplant wurde. Sie bietet natürliche Schattenplätze für entspannte Stunden im Freien. Ergänzend schaffen ein Kochsalon sowie Räume für Musik, Kunst und Veranstaltungen ein multifunktionales Angebot für gemeinschaftliches Leben und Lernen.

BLOC als prägendes Element des Außenbereiches

Verschiedene Modelle der Serie BLOC stärken die Aufenthaltsqualität der gemeinschaftlich genutzten Dachterrasse. In einem kräftigen, roten Orangeton (RAL 2001) sowie in sanftem, beruhigenden Mittelgrün (RAL 6011) setzen sie klare visuelle Akzente, die sich präzise in die Materialität des Holzbaus einfügen. Die robuste, modulare Struktur von BLOC erlaubt Zonen zum Sitzen, Liegen oder informelle Treffen – ein wichtiger Aspekt für ein Wohnheim, dessen Außenraum zugleich Lernort, Treffpunkt und Rückzugszone ist.

„Die Freiraummöbel von Vestre verleihen unserem Projekt die gewünschte Lässigkeit und Leichtigkeit. Ihre klimaschonende Produktion sowie die Verwendung natürlicher und langlebiger Materialien unterstützen unseren Anspruch an nachhaltig geplante Freiräume“

erklärt Christoph Brenner, Architekt, Stadtplaner und Partner bei lab landschaftsarchitektur brenner, die Wahl von Vestre-Möbeln.

Hybrider Holzbau für nachhaltiges, urbanes Wohnen

Die beiden Baukörper mit fünf und acht Geschossen sind durch ein eingeschossiges Sockelgeschoss verbunden, dessen Dach als gemeinschaftlich genutzter Garten gestaltet ist. Die tragenden Wände und Decken bestehen aus Brettsperrholz aus Fichte, ergänzt durch Holz-Beton-Verbunddecken für zusätzliche Stabilität. Sockelgeschoss und Treppenhäuser sind in Stahlbeton ausgeführt – ein intelligentes Hybridkonzept, das Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit vereint.

Mit rund 1.840 m³ verbautem Holz, das über 1.600 Tonnen CO₂ bindet, zeigt das Projekt, wie klimafreundlicher Wohnbau in großem Maßstab funktionieren kann. Das Projekt setzt auf Fernwärme sowie ein ressourcenschonendes Mobilitätskonzept ohne Tiefgarage. Stattdessen stehen den Bewohner:innen 496 Fahrradstellplätze und 49 PKW-Stellplätze zur Verfügung.

Produkte in der Referenz

BLOC Bank

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BLOC Liegebank

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