
Bergmannstraße, Berlin
Berlin, Deutschland

Verborgene Potenziale nutzen
Der Stadtrat von Oslo hatte in der Vergangenheit erwogen, die Parktore zu schließen und Sitzbänke zu entfernen – bedingt durch Verwahrlosung und unerwünschte Aktivitäten. Stattdessen entschied man sich für einen neuen Ansatz und initiierte einen demokratischen Planungsprozess unter Einbeziehung von Anwohnenden, Nutzergruppen und der Polizei. Das Ergebnis ist ein Park, der Fürsorge und Zugehörigkeit fördert. Laut Ole Rydningen, Partner und Landschaftsarchitekt bei Studio Oslo Landskapsarkitekter (SOLA), lag der Schwerpunkt auf Barrierefreiheit, Sicherheit und Bewegungsfreiheit, sodass Kinder und Erwachsene den Park nach ihren eigenen Bedürfnissen nutzen können. Heute ist der Kristparken ein lebendiger Nachbarschaftspark, der gleichermaßen von Kindergärten, Schulklassen, Jugendclubs, älteren Bewohner:innen und Passant:innen angenommen wird.

Inklusive Räume gestalten – mit Qualität und Nachhaltigkeit
Um die Rolle des Kristparken als inklusiven Treffpunkt zu stärken, fiel die Wahl auf Stadtmobiliar von Vestre, das durch Flexibilität, Robustheit und eine starke visuelle Identität überzeugt. BRISKEBY und BLOC wurden an die unterschiedlichen Nutzerbedürfnisse angepasst und strategisch so platziert, dass sowohl ruhige Aufenthaltsbereiche als auch lebendige soziale Zonen entstanden. Ergänzend kamen CITY-Abfallbehälter und VROOM-Fahrradbügel hinzu, die Funktionalität und gestalterische Einheitlichkeit im gesamten Park gewährleisten.
„Die Möbel wurden ausgewählt, weil sie intensiver Nutzung langfristig standhalten, über geprüfte Umweltzertifizierungen verfügen und in Gestaltung und Farbpalette große Flexibilität bieten. Für das Projekt war es wichtig, Produkte einzusetzen, die die visuelle Identität des Parks unterstreichen. So trägt das Mobiliar entscheidend dazu bei, dass der Kristparken als zugänglich und einladend für alle wahrgenommen wird – unabhängig von Alter oder Herkunft.“

Landschaftsarchitektur mit dem Menschen im Mittelpunkt
SOLA leitete die landschaftsarchitektonische Planung und legte besonderes Augenmerk auf die grünen Strukturen, die Erhaltung des Baumbestands sowie die Schaffung unterschiedlicher Nutzungszonen. Ziel war es, den Park für möglichst viele Menschen – insbesondere Kinder und Jugendliche – zugänglich, relevant und sicher zu gestalten.
Durch einen kooperativen Entwurfsprozess ist der Kristparken zu einem Modell dafür geworden, wie komplexe Herausforderungen im öffentlichen Raum durch Dialog und Mitgestaltung gelöst werden können.

